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15.03.2022
11.05.2022
11.05.2022
07.04.2022 #Präsentationstag
07.04.2022 #Präsentationstag
15.03.2022

Recollection in 3 colors untersucht Geschichte als Summer der Erinnerungen

Konzept

In „Recollection in 3 colours“ untersuchen wir gemeinsam mit unseren Teilnehmer*innen das Verhältnis von Erinnerungen und Geschichte. Insbesondere an einem historisch so aufgeladenen Ort wie dem des Humboldt Forums, treffen Geschichte und Erinnerung spannungsreich aufeinander. Eine Soundinstallation mit visuellen Elementen lädt die Besucher*innen ein, den Erkenntnissen beizuwohnen.

 

Rieko Okuda

ist Pianistin und Komponistin aus Japan. Sie begann im Alter von 3 Jahren mit klassischer Musik und studierte Musiktherapie am Doshisha Women College. Die Musiktherapie führte sie zur zeitgenössischen Musik und zur improvisierten Musik. Nach ihrem Abschluss am College zog sie in die USA, um Jazzmusik zu studieren. In den USA geriet sie sofort in die Jazzszene und trat mit einigen der größten amerikanischen Jazzmusiker (Bob Mintzer, Jon Faddis, John Fedchock usw.) auf mehreren Jazzfestivals auf, wie z. B. dem North Texas Jazz Festival und dem Nortredam Jazz Festival. Einige Jahre später begann sie sich für Free Jazz und improvisierte Musik zu interessieren, als sie in Phliladelphia lebte. Sie trat mit großen Improvisatoren wie Marshall Allen (vom San Ra Orchestra), Elliott Levine (Aufnahmen mit Cecil Taylor) und Calvin Weston (Aufnahmen mit Ornette Coleman) auf. Ihr Interesse an der Improvisierten Musik führte sie nach Berlin. Sie tritt mit verschiedenen Musikern in Berlin auf, wie z.B. Tobias Delius, Axel Dörner, Els Vendaweyer, Linda Frederickson, ect. Außerdem arbeitet sie mit zeitgenössischen Tänzern wie Yuko Kaseki, Akemi Nagao und Annapaola Leso (von Sasha Waltz) zusammen. Sie tritt auf mehreren experimentellen Festivals auf: A’Larme Festival, JOE Festival Essen, Brda Contemporary Music Festival, XChange Festival, Experymental Festival, Flux Festival und Soundance Festival, um nur einige zu nennen.

Antti Virtaranta

ein in Schweden geborener Finne, ist Bassist und Komponist. Er studierte und spielte Jazz in Philadelphia, USA, an der University of the Arts. Er ist überall aufgetreten, von Festivals bis zu kleinen Kaffeehäusern und ist in verschiedenen Stilen von freier Improvisation bis zu sehr traditionellem Swing Jazz zu Hause. Während seines Studiums begann er sich für Improvisation und Free Jazz zu interessieren und verlagerte seinen Schwerpunkt auf diese Stile. Derzeit lebt er in Berlin und tritt regelmäßig mit verschiedenen Projekten in Berlin auf. Er hat mit Elliott Levin, Tristan Honsinger, Harri Sjöström, um nur einige zu nennen, gespielt. Derzeit beschäftigt sich Antti mit Komposition und Improvisation und versucht, ein Notationssystem zu entwickeln, das eine musikalische Richtung vermittelt, ohne die Kreativität des Interpreten zu behindern. Aus den verschiedenen Einflüssen von Jazz, Rock und zeitgenössischer Musik formt er sein individuelles Vokabular. Ein weiterer Schwerpunkt ist seine elektronische und Bass-Solomusik, die er in kleinen Gruppen umsetzt.