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Choreographische, installative und soundbezogene Elemente umkreisen das Verhältnis von (Selbst)Repräsentation und Abfall, von Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit und rekurrieren auf die Geschichte des Berliner Stadtschlosses, in der das Motiv des Flutens mehrfach virulent ist.

Konzept

Gespräche mit dem Reinigungspersonal des Humboldt-Forums treffen auf alltägliche Gesten der  Körperpflege treffen auf Momente der Überflutung in der Historie des Berliner Stadtschlosses. Die  Residenzrecherche wird sich mit dem Verhältnis von Repräsentation und Abfall, von Sichtbarkeit und  Unsichtbarkeit beschäftigen: Was muss abgesondert, gereinigt, weggeworfen, unsichtbar gemacht  werden, um einen bestimmten Modus von Repräsentation zu erreichen? Welche politischen und  ästhetischen Qualitäten lassen sich in dem Abgesonderten finden? Geplant ist eine  Durationalperformance an der Schnittstelle von Choreographie, Installation und Klangkunst;  Performer:innen werden jugendliche Berliner:innen sein.

Recherchefragen

Was muss abgesondert, gereinigt, weggeworfen, unsichtbar gemacht werden, um einen bestimmten  Modus von Repräsentation zu erreichen?
In wessen Interesse ist es, zugunsten der Repräsentation etwas abzusondern?
Welche politischen und ästhetischen Qualitäten lassen sich in dem Abgesonderten finden?

Sebastian Blasius

Felix Dompreh

Christina Wüstenhagen