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05.09.2021
05.09.2021
15.09.2021 Assoziationen zum HF

Wir arbeiten mit einer Gruppe von 31 Kindern zusammen, um eine spielerische Choreografie aus Klang und Performance zu entwickeln. Wir präsentieren die wechselseitige Reaktion der Kinder auf das Humboldt Forum und thematisieren dabei die problematische Tradition des Kolonialismus und der kulturellen Aneignung.

Konzept

Unser Projektziel ist es, mit Jugendlichen einer 7. Klasse (Robert-Blum-Schule) ein vertieftes Gespräch über das HF zu führen. Zunächst wurden die Kinder mit den Themen Kolonialismus, kulturelle Aneignung/Aufwertung sowie sozialen Regeln konfrontiert. Die Themen sind miteinander verbunden und dienen als Leitfaden für die Jugendlichen, um die Macht zu verstehen, die in einer öffentlichen Aufführung liegt. Wir treffen uns einmal pro Woche online oder persönlich und üben gemeinsam künstlerische Formen von Bewegung, Klang, gesprochenem Text und Performance. Durch spaßiges Erforschen und Spiele versuchen wir, den Kindern einen Raum zu eröffnen, in dem sie ausdrücken können, wie das Thema sie berührt.

 

 

Recherchefragen

Wie nähert man sich einer künstlerischen Arbeit, die in diesem Fall komplexe Diskurse beinhaltet, mit einer Gruppe von Jugendlichen der 7. Klasse?
Wir erforschen performative Spiele als Medium, um komplexe Themen zu behandeln (z. B. Kolonialismus, kulturelle Wertschätzung/Aneignung, soziale Regeln (in einem Museum) als soziale Konstruktion).
Wie können wir, die Teamleiter*innen, mit den Jugendlichen zusammenarbeiten und ihnen nicht unsere Autorität aufzwingen, sondern ihnen einen Raum für ihre Stimmen geben?
Wie können wir in einem Raum wie dem Humboldt Forum mit Klang und Körper spielen?
Wie fühlen wir uns an diesem Ort?
Wie würden wir gerne darauf reagieren?
Gibt es eine Reaktion, einen Kommentar, eine Idee, die die Kinder dem Publikum mitteilen möchten?
Wie kann dies vermittelt werden?

Guilherme Morais

Marcelo Omine

Emilio Gordoa

Tamar Grosz